Akutes respiratorisches Distresssyndrom
Das akute respiratorische Distresssyndrom (ARDS) ist gekennzeichnet durch ein plötzliches Versagen des Atmungssystems. Dies kann bei jedem intensivpflichtigen Patienten, der älter als ein Jahr ist, auftreten. ARDS kann lebensbedrohlich sein, da der normale Gasaustausch durch starke Flüssigkeitsansammlung in beiden Lungenflügeln beeinträchtigt wird. Klinische Symptome eines ARDS sind unter anderem schnelle Atmung (Tachypnoe), Probleme, die Lungen mit genug Luft zu füllen (verminderte Compliance), und ein niedriger Sauerstoffspiegel im Blut (niedriger Oxygenierungsindex).
Über Akutes respiratorisches Distresssyndrom
ARDS wird hauptsächlich durch extensive Lungenentzündung und Verletzung kleiner Blutgefäße, aber auch durch Sepsis, Trauma und/oder schwere pulmonale Infektionen wie beispielsweise Pneumonie hervorgerufen.
Literatur: American Lung Association
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