Eingabehilfen | Sitemap | Kontaktieren Sie uns | Service-Hotline 0800/7833524
Deutschland Change Country
Startseite  |  Einsatzgebiete  |  Produkte  |  Klinische Evidenz  |  Fortbildung & Training  |  Für Patienten  |  Kundendienst
Sie sind hier Startseite > Einsatzgebiete > Dekubitus und Wundenprävention
Drucken

Dekubitus- und Wundenprävention

Werden angezeigt 1 bis 6 von 6 Dekubitus- und Wundenprävention

Illustration of skin pressureDekubitusentstehung

Ein Druckgeschwür oder Dekubitus entsteht, wenn die Blutzufuhr zu einem Körperbereich über einen definierten Zeitraum verringert oder gestoppt wird. Als Folge dieser Hypoxämie (Mangelversorgung des Gewebes mit Sauerstoff) kann die Haut in den betroffenen Bereichen absterben. Daher sind besonders bettlägerige, immobile oder auf einen Rollstuhl angewiesene Patienten gefährdet, einen Dekubitus zu erleiden.

Illustration of skin moistureFeuchtigkeit

Feuchtigkeit ist ein entscheidender Faktor bei der Entstehung von Druckgeschwüren. Zu Feuchtigkeitsquellen beim Menschen, die die Bildung von Hautdefekten begünstigen, gehören Transpiration, Urin, Fäzes sowie Wundexsudate unterschiedlicher Ätiologie.

Illustration of edemaÖdembildung

Ödembildung (übers. aus dem Griechischen „Schwellung“) beschreibt die Ausdehnung von Organen, Haut oder anderen Körperteilen durch eine pathologische Flüssigkeitsverlagerung aus den Gefäßen in das umliegende Gewebe.

Illustration of skin shearReibung

Reibung entsteht, wenn sich zwei sich berührende Oberflächen in entgegengesetzte Richtungen bewegen, bzw. eine Oberfläche mit Berührung über die Andere bewegt wird. Beim Patienten entstehen Reibungskräfte in der Regel zwischen der Auflage und Haut des Patienten, wenn dieser beispielsweise im Bett unsachgemäß bewegt wird. Als Folge von Reibungskräften kann zu oberflächlichen Abreibungen und/oder Hautabschürfungen kommen. Diese können das Eindringen von Bakterien und Keimen ermöglichen.

Illustration of skin shearScherkräfte

Scherkräfte werden erzeugt, wenn benachbarte Oberflächen gegeneinander bewegt werden. Infolgedessen kann es zu Verdrillungen und Reißen der darunter liegenden Blutgefäße und zu Gewebeischämie kommen, was zu einem lokalisierten Absterben von Gewebe führen kann.

Illustration of skin temperatureTemperatur

Die Rolle der Temperatur bei der Bildung von Druckgeschwüren wurde bisher nicht abschließend untersucht. Es wurde jedoch nachgewiesen, dass höhere Umgebungstemperaturen den Gewebestoffwechsel und den Sauerstoffverbrauch steigern. Somit haben Patienten mit vorgeschädigtem Gewebe und einem bereits vorhandenen Dekubitusrisiko möglicherweise einen Sauerstoffbedarf, der ihre Stoffwechselkapazität übersteigt.

Werden angezeigt 1 bis 6 von 6 Dekubitus- und Wundenprävention
Drucken
Zu den Favoriten hinzufügen del.icio.us